SR5 oder Globelyst 4: Welches Regalsystem passt zu Ihrem Fahrzeug?
SR5 und Globelyst 4 im Vergleich: Aufbau, Stärken und typische Einsatzfälle sowie Kriterien, mit denen Sie die Entscheidung im Beratungsgespräch gezielt vorbereiten.
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- Sortimo Station Essen

Zwei Systeme, ein gemeinsames Ökosystem
Sowohl SR5 als auch Globelyst 4 sind Fahrzeugregalsysteme von Sortimo. Beide arbeiten mit dem Sortimo EcoSystem aus BOXXen, Koffern und ProSafe-Ladungssicherung. Wer bereits L-BOXXen oder ProClick-Taschen nutzt, kann sie nach Herstellerangaben in der Regel auch im neuen System weiterverwenden. Der Unterschied liegt in Aufbau und Schwerpunkt.
Weil beide Systeme zum selben Ökosystem gehören, ist die Entscheidung selten eine Grundsatzfrage. Es geht darum, welche Aufteilung des Laderaums zu Ihrer Arbeitsweise passt. Dieser Vergleich fasst die Unterschiede zusammen; konkrete Maße und Verfügbarkeit für Ihr Fahrzeug klären wir im Gespräch.
SR5: kompakt und platzsparend
SR5 setzt auf kompakte Seitenprofile. Dadurch bleibt am Ladeboden mehr Platz; laut Sortimo findet selbst in der kleinsten Nutzfahrzeugklasse eine Euro-Palette zwischen den Regalen. Tiefere Fachböden nutzen den Bereich unter dem Dach, und die Tiefe der Fachböden lässt sich an die Fahrzeugkontur anpassen, zum Beispiel an Radkästen.
ProSafe-Zurrpunkte sind in den Traversen integriert, ProClick-Werkzeugtaschen hängen in die ProSafe-Schiene des Seitenprofils. SR5 eignet sich, wenn die Ladefläche frei bleiben soll, etwa für Betriebe, die Paletten, Plattenware oder sperrige Teile mitführen. Aluminiumbauteile sparen laut Hersteller bis zu 25 % Gewicht.
- Freie Ladefläche zwischen den Regalen
- Fachböden in der Tiefe anpassbar, Dachbereich nutzbar
- Gewichtsvorteil durch Aluminium (Herstellerangabe)
- Zurrpunkte in den Traversen
Globelyst 4: der bewährte Standard
Globelyst 4 bietet eine Alu-Systemlochwand serienmäßig, an der sich Zubehör und Werkzeug mit einem Handgriff befestigen lassen. Es eignet sich für Betriebe, die ein breites Zubehörprogramm und Ordnungshelfer für langes, sperriges und kleinstes Material nutzen wollen, etwa Liftklappe, Langgutwanne oder Teleskop-Spannstange.
Das System ist erprobt und lässt sich durch Zubehör und mobile Sortimente erweitern. Wer bereits Globelyst-Bestand hat, kann in vielen Fällen ergänzen oder umrüsten, statt komplett neu zu planen. Ob das in Ihrem Fall gilt, prüfen wir am Bestand.
Entscheidungskriterien im Überblick
Die Kriterien ersetzen keine Beratung, helfen aber, Prioritäten zu setzen. Je klarer Sie wissen, was im Fahrzeug nicht fehlen darf, desto leichter fällt die Wahl.
- Ladefläche: Soll Platz für Paletten oder Plattenware bleiben, spricht das für SR5.
- Langes Material: Rohre und Stangen benötigen geeignete Aufnahmen, die beide Systeme bieten können.
- Zubehörbedarf: Wer viele Halter und Ordnungshelfer an einer Lochwand nutzen will, schaut sich Globelyst 4 genauer an.
- Bestand: Vorhandene BOXXen, Koffer und Systemteile beeinflussen die Wahl.
- Gewicht: Bei knapper Nutzlast zählt jedes Kilogramm der Einrichtung.
Typische Einsatzszenarien
Ein Elektriker, der vor allem Kleinteile, Kabelrollen und Prüfgeräte mitführt, profitiert von vielen Schubladen und Koffern in Griffhöhe. Dafür kann je nach Fahrzeug jedes der beiden Systeme geeignet sein; entscheidend ist, wie viel Platz für größere Teile und Leitern bleiben soll.
Ein Betrieb aus Trockenbau oder Schreinerei transportiert dagegen oft Platten, lange Latten und Maschinen. Hier spielt freier Boden eine große Rolle, und die Sicherung von Plattenware an Zurrschienen und Wand wird wichtig. Im Sanitär- und Heizungsbereich kommen Rohre, Fittings und viele Kleinteile zusammen, sodass Langgutaufnahmen und gut sortierte Boxen im Vordergrund stehen.
Service- und Wartungsdienste fahren häufig mit standardisierten Sortimenten. Dort kann es sinnvoll sein, mehrere Fahrzeuge identisch auszustatten, damit Monteure sofort jedes Teil finden. Die Branchenseiten auf dieser Website zeigen typische Lösungen je Gewerk.
Unabhängig vom Gewerk gilt: Die beste Einrichtung ist die, die Ihre Mitarbeiter gern benutzen. Beziehen Sie deshalb die Menschen ein, die täglich am Fahrzeug arbeiten. Ihre Erfahrung zeigt, welche Handgriffe zu lang dauern, welche Teile ständig verrutschen und wo heute Zeit verloren geht. Diese Hinweise sind für die Wahl zwischen SR5 und Globelyst 4 oft wertvoller als jede Produktbeschreibung.
BOXXen, Koffer und Taschen im Alltag
Beide Systeme leben von der Aufteilung in tragbare Einheiten. Koffer und BOXXen werden zum Einsatzort mitgenommen und danach wieder eingeschoben; Taschen hängen griffbereit. Wer bereits Koffer besitzt, kann sie nach Herstellerangaben in der Regel weiter nutzen, bei einzelnen Fremdkoffern prüfen wir die Passung vorab.
Schaumstoffeinlagen, Etiketten und Farbcodes machen sichtbar, wenn etwas fehlt. Das ist weniger eine Frage des Regalsystems als der Organisation, aber ein gutes System unterstützt sie.
Überlegen Sie vor der Entscheidung, welche Koffer täglich aus dem Fahrzeug genommen werden und welche dauerhaft im Regal bleiben. Häufig genutzte Koffer gehören in die leicht erreichbaren Fächer, selten gebrauchte nach oben oder hinten. Wer zusätzlich Werkzeugtaschen nutzt, sollte auf geeignete Halter an Seitenprofil oder Wand achten, damit nichts während der Fahrt pendelt. Die Einteilung lässt sich im Beratungsgespräch am besten anhand Ihrer tatsächlichen Werkzeugliste durchspielen; dabei zeigt sich meist schnell, welches System für Sie die kürzeren Wege schafft.
Fahrzeug, Modell und Verfügbarkeit
Nicht jedes System ist für jedes Fahrzeug in jeder Variante verfügbar. Modell, Baujahr, Radstand und Dachhöhe entscheiden, welche Konfigurationen sinnvoll sind. Beim Generationswechsel eines Fahrzeugs können sich Innenmaße und Befestigungspunkte ändern.
Nennen Sie uns daher Ihre Fahrzeugdaten, bevor Sie sich auf ein System festlegen. Wir prüfen die Passung und zeigen Alternativen, etwa vorkonfigurierte Xpress-Regale, wenn ein schneller Einstieg gefragt ist.
Wie die Entscheidung gelingt
Welches System besser passt, ergibt sich aus Fahrzeug, Material und Arbeitsweise. Die einfachste Methode: Beide am eigenen Fahrzeug durchspielen. In unserem Showroom in Essen können Sie das anhand von Beispielen tun; anschließend planen wir ein Konzept für Ihr Fahrzeug und stimmen es mit Ihnen ab.
Bringen Sie eine Liste Ihrer wichtigsten Werkzeuge, Maschinen und Materialien mit. Aus ihr lässt sich ableiten, welche Fachtiefen, Auszüge und Halterungen gebraucht werden. So lässt sich eine Fehlentscheidung vermeiden.



