
Stromlösungen im Fahrzeug
Ein Wechselrichter macht aus der Fahrzeugbatterie eine 230-V-Steckdose. Damit lassen sich Akkus laden, Prüfgeräte betreiben und Elektrowerkzeuge einsetzen, auch ohne Netzanschluss. Die Seite erklärt allgemein, wie die Dimensionierung funktioniert, was dabei schiefgehen kann und warum die Installation Sache einer Elektrofachkraft ist.
Das Bordnetz eines Transporters liefert Gleichspannung mit 12 V, bei größeren Fahrzeugen 24 V. Ein Wechselrichter wandelt sie in 230 V Wechselspannung. Entscheidend sind drei Werte: die Dauerleistung, die er dauerhaft liefern kann, die Spitzenleistung für kurze Anlaufströme und die Kurvenform der Ausgangsspannung.
Für empfindliche Geräte, Ladegeräte und Elektromotoren ist eine reine Sinuskurve die sichere Wahl. Günstige Geräte mit modifiziertem Sinus können bei manchen Verbrauchern zu Störungen oder Wärmeentwicklung führen.


Eine brauchbare Planung beginnt mit der Geräteliste. Schreiben Sie auf, welche Verbraucher im Fahrzeug laufen sollen, welche davon gleichzeitig, und wie lange. Typenschilder nennen die Leistungsaufnahme; bei Motoren kommt der Anlaufstrom hinzu, der ein Mehrfaches der Nennleistung betragen kann. Daraus ergibt sich die nötige Dauer- und Spitzenleistung des Wechselrichters.
Im zweiten Schritt wird die Energie betrachtet: Leistung mal Betriebsdauer ergibt den Verbrauch. Er bestimmt, wie groß die Batterie sein muss und wie viel Ladung die Lichtmaschine oder Landstrom nachliefern müssen. Ein Gerät, das nur wenige Minuten läuft, belastet anders als ein Ladegerät, das stundenlang hängt.
Ein Wechselrichter entnimmt der Batterie hohe Ströme. Bei 12 V und 1.000 W Last fließen ohne Verluste rund 83 A, tatsächlich etwas mehr. Das verlangt dicke Leitungen, nahe Absicherung an der Batterie und eine ausreichend dimensionierte Batterie. Fahrzeuge mit intelligenter Lichtmaschine oder Start-Stopp stellen zusätzliche Anforderungen an das Ladekonzept.
Deshalb planen wir die Stromversorgung als Gesamtsystem aus Batterie, Ladetechnik, Absicherung und Verbrauchern, nicht als einzelnes Gerät.
Ein Großteil der Probleme entsteht durch zu knapp geplante Systeme oder improvisierte Installationen. Die folgenden Punkte sind keine Rezepte zum Selbstbau, sondern Gründe, die Planung vorher fachkundig prüfen zu lassen.
Für die Energieversorgung nennt Sortimo in seinem Sonderfahrzeugprogramm unter anderem Spannungswandler, Ladegeräte, Ladeerhaltung, Tiefentladeschutz, Zusatzbatterien, Unterflurgeneratoren, Außensteckdosen und Steckdosen für 12 V, 230 V und USB. Eine Broschüre „Energieversorgung im Fahrzeug“ beschreibt den Aus- und Umbau von Fahrzeugen zur Energiequelle. Wir beraten Sie, welcher Baustein zu Ihrem Einsatz passen kann; welchen Umfang wir selbst ausführen, bestätigen wir vor dem Angebot.
Anlagen mit 230 V im Fahrzeug erfordern fachgerechte Installation: Absicherung, Schutzmaßnahmen und Prüfung gehören in die Hand einer Elektrofachkraft. Betriebsmittel unterliegen zudem den Prüfpflichten des Arbeitgebers (DGUV Vorschrift 3). Nach Einbau sollte die Anlage dokumentiert und geprüft werden, damit der Nutzer weiß, was verbaut ist und welche Grenzen gelten.
Im Überblick
Baustein 01

Baustein 02

Produkte

Die mobile Werkbank von der Werkstatt bis zur Baustelle
WorkMo ist ein modulares System aus Schubladen, Böden und Werkbank-Zubehör. Es dient als Werkstattwagen, Werkbank, Transportlösung oder mobile Arbeitsstation.

Regalsystem für maximale Produktivität
SR5 ist das Regalsystem der fünften Sortimo-Generation: schlanke Seitenprofile, tiefe Fachböden bis unter das Dach und ProSafe-Ladungssicherung. Eine Euro-Palette passt weiterhin zwischen die Regale.

Arbeitsplatzorganisation vom Betrieb bis zur Baustelle
L-BOXX, T-BOXX, i-BOXX, SR-BOXX und Metallkoffer: Das Sortimo BOXXensystem ordnet Werkzeug und Kleinteile und lässt sich in Fahrzeugeinrichtungen und WorkMo integrieren.

Die Basis jeder Fahrzeugeinrichtung
Die SoboPro-Böden schützen den Laderaum, binden die SR5-Einrichtung ohne Bohren an und bringen bündig versenkte ProSafe-Zurrpunkte ins Fahrzeug.

Projekt anfragen
Schildern Sie uns Ihr Fahrzeug und Ihr Vorhaben. Wir prüfen die Möglichkeiten und melden uns mit einer Einschätzung.
Stromlösungen im Fahrzeug
Wer im Stand Strom braucht, sollte die Starterbatterie schonen. Eine Zweitbatterie mit passender Ladetechnik liefert Energie für Licht, Wechselrichter und Geräte, ohne dass der Motor am nächsten Morgen nicht startet. Die Seite erklärt die Funktionsweise allgemein; konkrete Auslegung gehört in die Hand einer Fachkraft.
Mit einer Landstrom-Einspeisung wird das Fahrzeug in der Werkstatt oder am Betriebshof ans Netz gehängt: Die Batterien laden, die Steckdosen im Laderaum haben Strom, und der Wechselrichter wird entlastet. Wir erklären Aufbau, Nutzen und Sicherheitsfragen allgemein.
Gutes Licht und erreichbare Steckdosen machen den Laderaum nutzbar: Material finden, Geräte laden, bei Dunkelheit arbeiten. Wir planen beides passend zur Einrichtung und erklären, worauf es bei Position, Kabelführung und Absicherung ankommt.
FAQ
Addieren Sie die Leistung der Geräte, die gleichzeitig laufen sollen, und planen Sie Reserve für Anlaufströme ein. Ein Akkuladegerät braucht deutlich weniger als eine Kappsäge. Wir besprechen das mit Ihnen anhand Ihrer Geräteliste.
Das ist nicht ratsam. Hohe Entnahme kann die Starterbatterie entladen. Besser ist ein eigenes Ladekonzept mit Zweitbatterie und Ladebooster, siehe unsere Seite zur Zweitbatterie.
Das richtet sich nach dem Bordnetz Ihres Fahrzeugs. Die meisten Transporter haben 12 V, schwere Nutzfahrzeuge häufig 24 V. Wir prüfen das vorab.
Für Ladegeräte, Elektromotoren und empfindliche Elektronik ist eine reine Sinuswelle die sicherere Wahl. Modifizierte Sinusgeräte sind günstiger, können aber bei manchen Verbrauchern Probleme machen.
Das ergibt sich aus Batteriekapazität, Leistungsaufnahme der Geräte und Wirkungsgrad des Wechselrichters. Ohne Ihre Geräteliste lässt sich keine seriöse Zahl nennen; wir rechnen es mit Ihnen anhand der Herstellerangaben durch.
Die Arbeiten betreffen Hochstrom im Bordnetz und 230 V. Absicherung, Schutzmaßnahmen und Prüfung gehören in die Hand einer Elektrofachkraft; wir raten von Eigenbau ab.

Schildern Sie uns Fahrzeug und Gewerk. Wir melden uns mit einem Terminvorschlag für die Beratung in Essen oder am Telefon.