
Fahrzeugumbau und Ausbau
Ein Kastenwagen kommt ohne Einrichtung vom Händler: Blech, Boden, sonst nichts. Wir bauen ihn so aus, dass Werkzeug, Material und Ladung ihren festen Platz haben, geschützt, gesichert und schnell erreichbar. Diese Seite zeigt, wie ein Ausbau abläuft, worauf Sie bei der Planung achten sollten und welche Fehler sich vermeiden lassen.
Im Serienzustand ist der Laderaum für alles Mögliche gedacht und für nichts im Besonderen. Werkzeug rutscht, Kartons wandern bei jeder Kurve, und wer das richtige Teil sucht, räumt im Zweifel halb um. Dazu kommt der Verschleiß: Kanten von Material und Maschinen kratzen am Blech, Nässe und Schmutz setzen dem Boden zu.
Ein Ausbau löst drei Aufgaben gleichzeitig: Er schützt das Fahrzeug, sichert die Ladung und bringt Ordnung in den Arbeitsablauf. Welche davon bei Ihnen im Vordergrund steht, entscheidet über die Planung. Der Elektriker mit vielen Kleinteilen hat andere Anforderungen als der Fliesenleger mit schwerem Material.


Beim Ausbau hat jede Stufe Einfluss auf die nächste. Zuerst wird der Laderaum geschützt: Boden und Seitenwände nehmen den täglichen Verschleiß auf. Darauf baut die Ladungssicherung auf, weil Zurrpunkte im Boden und an den Wänden die Basis für Regale und Zurrmittel sind. Danach folgen Regale, Schubladen und BOXXen, zuletzt Elektrik und Beschriftung.
Wer in dieser Reihenfolge plant, vermeidet spätere Umbauten. Ein Regal, das ohne Bodenschutz montiert wurde, muss für den Einbau eines Bodens wieder ausgebaut werden.
Am Anfang steht keine Produktliste, sondern eine Beladeliste: Was fährt täglich mit, was nur gelegentlich, was ist schwer, was sperrig? Daraus ergibt sich, was auf Griffhöhe gehört, was in den Unterboden darf und was besser auf dem Dach oder in einem separaten Depot reist. Wichtig ist auch der Zugang: Wo stehen Sie beim Beladen, wie weit öffnet die Schiebetür, wie kommen Sie bei geöffneter Heckklappe an die Schubladen?
Für die Aufteilung hat sich eine einfache Logik bewährt: Was täglich gebraucht wird, liegt nah an den Türen und auf Griffhöhe, Seltenes weiter hinten. Schweres bleibt unten und möglichst nah an der Achse, damit der Schwerpunkt niedrig liegt.
Jeder Ausbau erhöht das Leergewicht. Die zulässige Nutzlast ergibt sich aus den Fahrzeugpapieren und sinkt mit jedem Regal, jedem Koffer und jedem Kilo Material. Leichtbaukomponenten helfen: Aluminiumbauteile sparen laut Sortimo bei SR5 bis zu 25 % Gewicht. Wir rechnen mit Ihnen vorab durch, wie viel Material tatsächlich mitfahren soll, und weisen darauf hin, wenn Einrichtung und Beladung zusammen an die Grenzen kommen.
Für die Ladungssicherung gilt unabhängig vom Ausbau: Auch in einem eingerichteten Fahrzeug muss die Ladung nach den anerkannten Regeln gesichert sein. Ein Regal ersetzt keine Sicherung von Maschinen oder Rohren; mehr dazu in unserem Ratgeber zur Ladungssicherung.
Viele Probleme entstehen nicht durch schlechte Produkte, sondern durch fehlende Planung. Die häufigsten Stolpersteine lassen sich mit einem Gespräch vor dem Einbau vermeiden.
Ob das Fahrzeug neu vom Händler kommt oder schon im Einsatz war: Wir bauen in unserer Halle in Essen-Altenessen ein. Bei Gebrauchtfahrzeugen prüfen wir zuerst die Befestigungspunkte und den Zustand des Bodens. Bei mehreren gleichen Fahrzeugen lohnt sich ein einheitliches Layout, weil Mitarbeiter dann in jedem Fahrzeug dieselben Handgriffe haben; siehe dazu unseren Fuhrpark- und Flottenservice.
Produkte

Die Basis jeder Fahrzeugeinrichtung
Die SoboPro-Böden schützen den Laderaum, binden die SR5-Einrichtung ohne Bohren an und bringen bündig versenkte ProSafe-Zurrpunkte ins Fahrzeug.

Laderaumschutz als Basis jedes Fahrzeugausbaus
Fahrzeugspezifische Boden- und Wandverkleidungen schützen den Laderaum, sind leicht zu reinigen und bringen Zurrmöglichkeiten mit. Dazu Flügeltürplatte, Doppelboden und SowaApp.

Regalsystem für maximale Produktivität
SR5 ist das Regalsystem der fünften Sortimo-Generation: schlanke Seitenprofile, tiefe Fachböden bis unter das Dach und ProSafe-Ladungssicherung. Eine Euro-Palette passt weiterhin zwischen die Regale.

Sortimo Rail System: Einrichtung werkzeuglos einrasten
Das Sortimo Rail System besteht aus vorinstallierten Schienen im Laderaum, in die Regale und Module werkzeuglos eingerastet und jederzeit versetzt werden.

Ladung sicher und gesetzeskonform sichern
ProSafe verbindet Zurrpunkte, Spannstangen, Zurrgurte, Netze und Böden zu einem durchgängigen Ladungssicherungskonzept für Transporter und PKW.

Arbeitsplatzorganisation vom Betrieb bis zur Baustelle
L-BOXX, T-BOXX, i-BOXX, SR-BOXX und Metallkoffer: Das Sortimo BOXXensystem ordnet Werkzeug und Kleinteile und lässt sich in Fahrzeugeinrichtungen und WorkMo integrieren.

Großraumschublade als Doppelbodenlösung
Die Jumbo-Unit ist eine kompakte Großraumschublade im Unterboden, in der schwere Geräte und sperrige Materialien sicher und ergonomisch Platz finden.

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Schildern Sie uns Ihr Fahrzeug und Ihr Vorhaben. Wir prüfen die Möglichkeiten und melden uns mit einer Einschätzung.
Fahrzeugumbau und Ausbau
Ein Werkstattwagen ist mehr als ein Fahrzeug mit Regalen. Er hat eine Arbeitsfläche, Strom, Licht und Ordnung für Werkzeug, Maschinen und Ersatzteile, damit Reparaturen direkt beim Kunden gelingen. Hier erfahren Sie, was in eine mobile Werkstatt gehört und wie sich der Aufbau sinnvoll planen lässt.
Wer auf einen elektrischen Transporter umsteigt, will im Laderaum nichts einbüßen. Bei Hochvoltfahrzeugen gelten für den Ausbau besondere Regeln. Wir beraten, wie Einrichtung und Laderaumnutzung dazu passen, und sagen offen, welche Angaben vom Hersteller stammen und was wir vor Auftrag bestätigen.
Der Laderaum eines Transporters wird täglich beansprucht. Eine passende Boden- und Wandverkleidung schützt das Blech, bindet die Einrichtung an und bringt Zurrpunkte ins Fahrzeug. Wir erklären, worauf es bei Material, Befestigung und Planung ankommt.
FAQ
Das hängt vom Umfang ab: Ein Regalsystem mit Boden ist deutlich schneller eingebaut als ein Komplettausbau mit Strom und Beschriftung. Im Angebot nennen wir den Zeitrahmen für Ihr Fahrzeug.
Eine pauschale Zahl wäre unseriös, weil Fahrzeug, Gewerk und Umfang den Preis bestimmen. Mit Beladeliste und Fahrzeugdaten erstellen wir ein Angebot, das Einrichtung, Montage und Zusatzleistungen getrennt ausweist.
Das richtet sich nach Art und Umfang des Ausbaus. Wir sagen Ihnen bei der Planung, ob Änderungen eintragungs- oder prüfpflichtig sein können. Maßgeblich sind die Vorgaben des Fahrzeugherstellers und der zuständigen Prüforganisation.
Ja. Bei Gebrauchtfahrzeugen prüfen wir vor dem Einbau Boden und Befestigungspunkte und besprechen, ob zusätzlicher Bodenschutz sinnvoll ist.
Das ergibt sich aus der zulässigen Nutzlast Ihres Fahrzeugs abzüglich des Gewichts der Einrichtung. Wir stellen vorab zusammen, was Einrichtung und Beladung zusammen wiegen, und schlagen bei Bedarf leichtere Komponenten vor.
Ja, bei modularen Systemen lassen sich Schubladen, Koffer und Zubehör ergänzen oder umsetzen. Wir planen mit, was später dazukommen soll, damit der Platz dafür frei bleibt.

Schildern Sie uns Fahrzeug und Gewerk. Wir melden uns mit einem Terminvorschlag für die Beratung in Essen oder am Telefon.